03.04 | Alternative Stromversorgung
Welche Möglichkeiten es gibt, wichtige Geräte bei einem Stromausfall weiterhin mit Energie zu versorgen und worauf Sie bei der Vorbereitung achten sollten
Strom ist im Alltag so selbstverständlich verfügbar, dass häufig erst bei einem Ausfall deutlich wird, wie viele Geräte und Funktionen davon abhängig sind. Beleuchtung, Kommunikation, Informationsbeschaffung und zahlreiche weitere Bereiche können bereits nach kurzer Zeit eingeschränkt sein.
Zur persönlichen Notfallvorsorge gehört deshalb auch die Frage, welche Geräte bei einem Stromausfall tatsächlich weiter benötigt werden und wie diese zumindest zeitweise mit Energie versorgt werden können.
Dabei geht es nicht darum, den gewohnten Alltag vollständig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz fortzuführen. Je nach persönlicher Situation können bereits kleinere Lösungen ausreichen, um ausgewählte Geräte für eine gewisse Zeit betreiben oder wieder aufladen zu können.
Welche Möglichkeiten dafür sinnvoll sind, hängt unter anderem vom eigenen Bedarf, den vorhandenen Geräten und der erwarteten Nutzungsdauer ab. Batterien und Akkus, mobile Energiespeicher, Solarlösungen oder andere Formen der alternativen Stromversorgung haben unterschiedliche Einsatzbereiche und Grenzen.
Gute Vorsorge beginnt deshalb nicht mit der Frage, wie möglichst viel Strom erzeugt werden kann, sondern welche Energie im eigenen Haushalt im Ernstfall tatsächlich benötigt wird.
Welche Geräte werden bei einem Stromausfall wirklich benötigt?
Bei der Planung einer alternativen Stromversorgung sollte zunächst geklärt werden, welche Geräte im eigenen Haushalt während eines Stromausfalls tatsächlich wichtig sind. Nicht jedes elektrische Gerät muss weiterbetrieben werden, nur weil es normalerweise zum Alltag gehört.
Für viele Haushalte stehen zunächst vergleichsweise kleine Verbraucher im Mittelpunkt. Dazu können beispielsweise Smartphones, Radios, Taschen- oder Stirnlampen und andere wiederaufladbare Geräte gehören. Je nach persönlicher Situation können jedoch weitere Geräte eine besondere Bedeutung haben.
Wer beispielsweise auf elektrisch betriebene medizinische Hilfsmittel angewiesen ist, hat einen anderen Energiebedarf als ein Haushalt, der lediglich einige Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten aufrechterhalten möchte. Auch die Frage, ob Kühlmöglichkeiten zeitweise erhalten werden sollen oder andere wichtige Geräte betrieben werden müssen, verändert den benötigten Leistungsumfang erheblich.
Deshalb ist es sinnvoll, die wichtigsten Verbraucher im eigenen Haushalt einmal bewusst zu erfassen und zu prüfen, welche Leistung sie benötigen und wie lange sie im Ernstfall betrieben werden sollen.
Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Form der alternativen Stromversorgung zur eigenen Situation passen könnte.
Nicht möglichst viele Geräte weiterbetreiben, sondern die verfügbare Energie dort einsetzen, wo sie tatsächlich benötigt wird.
Welche Möglichkeiten der alternativen Stromversorgung gibt es?
Für die Notfallvorsorge stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, elektrische Geräte zeitweise unabhängig vom Stromnetz zu betreiben oder aufzuladen. Welche davon sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, welche Verbraucher versorgt werden sollen und wie hoch deren Energiebedarf ist.
Für kleinere Geräte können Batterien, wiederaufladbare Akkus oder mobile Energiespeicher ausreichen. Größere Powerstations ermöglichen je nach Leistung und Kapazität auch den Betrieb anspruchsvollerer Verbraucher. Ergänzend können Solarmodule genutzt werden, um geeignete Akkus oder Energiespeicher bei ausreichenden Bedingungen wieder aufzuladen.
Eine weitere Möglichkeit stellen Stromerzeuger dar. Sie können deutlich höhere Leistungen bereitstellen, bringen jedoch andere Anforderungen mit sich. Kraftstoffbevorratung, Geräuschentwicklung, Wartung und insbesondere der sichere Betrieb müssen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Aufgrund der entstehenden Abgase dürfen verbrennungsmotorische Stromerzeuger nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.
Auch das eigene Fahrzeug kann je nach technischer Ausstattung begrenzt zur Energieversorgung kleinerer Geräte genutzt werden. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Fahrzeugbatterie beziehungsweise Kraftstoff ebenfalls nur begrenzt zur Verfügung stehen.
Die verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden sich erheblich in Leistung, Kapazität, Einsatzdauer und Handhabung. Eine Lösung, die für einen Haushalt sinnvoll ist, muss deshalb nicht automatisch zu einem anderen passen.
Alternative Stromversorgung sollte zur eigenen Situation und zum tatsächlichen Energiebedarf passen – nicht umgekehrt.
Leistung und Kapazität richtig einschätzen
Bei alternativer Stromversorgung spielen zwei Angaben eine besonders wichtige Rolle: Leistung und Kapazität. Sie werden häufig miteinander verwechselt, beschreiben jedoch unterschiedliche Eigenschaften einer Energieversorgung.
Die Leistung wird in Watt (W) angegeben. Sie zeigt vereinfacht, wie viel elektrische Leistung ein Gerät benötigt beziehungsweise eine Stromquelle bereitstellen kann. Soll beispielsweise eine Powerstation einen bestimmten Verbraucher betreiben, muss sie die dafür erforderliche Leistung liefern können.
Die Kapazität eines mobilen Energiespeichers wird häufig in Wattstunden (Wh) angegeben. Sie gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie viel Energie gespeichert werden kann. Je höher der Energiebedarf eines angeschlossenen Gerätes und je länger es betrieben wird, desto schneller wird dieser Vorrat aufgebraucht.
Dabei sollte nicht davon ausgegangen werden, dass die angegebene Speicherkapazität vollständig für angeschlossene Geräte zur Verfügung steht. Bei der Umwandlung und Bereitstellung elektrischer Energie entstehen Verluste, sodass die tatsächlich nutzbare Energiemenge geringer ausfallen kann.
Auch der Einschaltstrom einzelner Geräte kann eine Rolle spielen. Manche Verbraucher benötigen beim Start kurzfristig deutlich mehr Leistung als während des anschließenden Betriebs. Deshalb reicht es nicht immer aus, ausschließlich die normale Leistungsaufnahme eines Gerätes mit der angegebenen Dauerleistung einer Stromquelle zu vergleichen.
Wer eine alternative Stromversorgung plant, sollte deshalb nicht nur auf eine möglichst große Kapazitätsangabe achten, sondern prüfen, ob Leistung, Anschlüsse und nutzbare Energiemenge zu den vorgesehenen Verbrauchern passen.
Eine große gespeicherte Energiemenge hilft wenig, wenn die Stromquelle das benötigte Gerät nicht betreiben kann.
Energie bewusst einteilen
Auch eine gut vorbereitete alternative Stromversorgung stellt Energie nicht unbegrenzt zur Verfügung. Gerade bei einem länger andauernden Stromausfall kann es deshalb sinnvoll sein, die vorhandenen Reserven bewusst einzuteilen.
Nicht jedes Gerät muss dauerhaft eingeschaltet bleiben. Ein Smartphone kann beispielsweise gezielt genutzt und anschließend wieder ausgeschaltet oder in einen energiesparenden Betriebsmodus versetzt werden. Auch Radios, Lampen oder andere Geräte müssen häufig nur dann betrieben werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
Hilfreich ist es, bereits vorher festzulegen, welche Verbraucher Vorrang haben. Geräte für Kommunikation und Information können dabei ebenso wichtig sein wie notwendige Beleuchtung oder – abhängig von der persönlichen Situation – medizinische Hilfsmittel.
Auch Komfortgeräte sollten kritisch betrachtet werden. Eine vorhandene Powerstation kann zwar möglicherweise einen leistungsstarken Verbraucher betreiben, doch dieser kann einen erheblichen Teil der gespeicherten Energie innerhalb kurzer Zeit verbrauchen.
Wie lange die vorhandenen Energiereserven reichen, hängt deshalb nicht allein von ihrer Kapazität ab. Ebenso entscheidend ist, wie bewusst die verfügbare Energie eingesetzt wird.
Alternative Stromversorgung bedeutet nicht nur, Energie bereitzuhalten – sondern auch, mit ihr sinnvoll umzugehen.
Möglichkeiten zur erneuten Energiegewinnung
Gespeicherte Energie ist irgendwann verbraucht. Deshalb kann bei einer länger andauernden Unterbrechung der Stromversorgung auch die Frage wichtig werden, ob und wie vorhandene Energiespeicher wieder aufgeladen werden können.
Eine Möglichkeit können mobile Solarmodule sein. Sie lassen sich beispielsweise mit geeigneten Powerstations, Akkus oder anderen Speichersystemen kombinieren und ermöglichen es, zumindest einen Teil der benötigten Energie unabhängig vom öffentlichen Stromnetz zu erzeugen.
Wie viel Energie dabei tatsächlich gewonnen werden kann, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Größe und Leistung des Solarmoduls spielen ebenso eine Rolle wie Ausrichtung, Jahreszeit, Wetterbedingungen und Dauer der Sonneneinstrahlung. Die auf dem Produkt angegebene maximale Leistung wird unter realen Bedingungen deshalb nicht ständig erreicht.
Solarlösungen sollten daher nicht mit einer unbegrenzten Stromversorgung gleichgesetzt werden. Sie können jedoch dazu beitragen, vorhandene Energiereserven zu ergänzen und die mögliche Nutzungsdauer eines Systems zu verlängern.
Auch andere Möglichkeiten zur Energieerzeugung, beispielsweise ein geeigneter Stromerzeuger, können vorhandene Speicher wieder aufladen. Dabei müssen jedoch dessen eigene Voraussetzungen wie Kraftstoffversorgung, sicherer Aufstellort und Betrieb berücksichtigt werden.
Wer Energie speichern kann und zusätzlich eine Möglichkeit zum Nachladen vorbereitet, reduziert die Abhängigkeit von einem einmal vorhandenen Energievorrat.
Sicherheit bei der alternativen Stromversorgung
Alternative Stromversorgung kann im Notfall hilfreich sein, bringt jedoch auch Risiken mit sich. Deshalb sollte nicht nur die verfügbare Leistung betrachtet werden, sondern ebenso der sichere Umgang mit den eingesetzten Geräten und Energiequellen.
Bei Powerstations, Akkus und Ladegeräten sollten die Herstellerangaben zu Betrieb, Lagerung und zulässigen Temperaturen beachtet werden. Beschädigte Akkus oder Geräte sollten nicht weiterverwendet werden. Auch ungeeignete Kabel, Adapter oder überlastete Anschlüsse können zu Problemen führen.
Besondere Vorsicht ist bei benzin-, diesel- oder gasbetriebenen Stromerzeugern erforderlich. Bei ihrem Betrieb entstehen Abgase, darunter Kohlenmonoxid. Solche Geräte gehören deshalb nicht in Wohnräume, Keller, Garagen oder andere geschlossene Bereiche, sondern müssen entsprechend den Herstellerangaben sicher im Freien betrieben werden.
Auch die Einspeisung eines Stromerzeugers oder einer anderen Stromquelle in die elektrische Anlage eines Gebäudes ist keine improvisierte Lösung. Soll eine vorhandene Hausinstallation versorgt werden, sind dafür geeignete technische Einrichtungen und eine fachgerechte Installation erforderlich.
Eine alternative Stromversorgung sollte deshalb bereits vor einem möglichen Stromausfall eingerichtet, ausprobiert und verstanden werden. Im Ernstfall ist der falsche Zeitpunkt, sich erstmals mit Anschlüssen, Bedienung oder Sicherheitsanforderungen auseinanderzusetzen.
Eine Stromquelle ist nur dann eine sinnvolle Vorsorgelösung, wenn sie nicht nur verfügbar, sondern auch sicher eingesetzt werden kann.
Alternative Stromversorgung regelmäßig überprüfen
Eine vorbereitete Stromversorgung ist nur dann hilfreich, wenn sie im entscheidenden Moment auch funktioniert. Geräte und Energiespeicher sollten deshalb nicht nach dem Kauf für Jahre unbeachtet im Schrank liegen.
Akkus können sich während der Lagerung entladen, Batterien altern und technische Geräte können durch lange Nichtbenutzung oder ungünstige Lagerbedingungen beeinträchtigt werden. Auch Kabel, Adapter oder anderes Zubehör können fehlen, obwohl die eigentliche Stromquelle vorhanden ist.
Deshalb ist es sinnvoll, die vorbereitete Lösung regelmäßig praktisch zu überprüfen. Dazu gehört beispielsweise, Geräte einzuschalten, vorhandene Energiespeicher zu laden und zu kontrollieren, ob die vorgesehenen Verbraucher tatsächlich angeschlossen und betrieben werden können.
Ebenso sollte geprüft werden, ob sich der eigene Bedarf verändert hat. Neue Geräte, eine veränderte familiäre Situation oder zusätzliche medizinische Hilfsmittel können dazu führen, dass eine ursprünglich passende Lösung nicht mehr ausreicht.
Ein einfacher Praxistest kann dabei mehr zeigen als technische Daten allein: Welche Geräte lassen sich tatsächlich betreiben? Wie lange reicht die vorhandene Energie? Sind alle notwendigen Kabel und Anschlüsse vorhanden?
Alternative Stromversorgung sollte nicht nur vorhanden sein. Sie sollte regelmäßig überprüft werden, damit man ihre Möglichkeiten und Grenzen bereits vor einem Stromausfall kennt.
Typische Fehler bei der alternativen Stromversorgung
Auch bei vorhandener Technik können kleine Planungsfehler dazu führen, dass die vorbereitete Stromversorgung im entscheidenden Moment nicht wie erwartet genutzt werden kann.
Typische Schwachstellen sind beispielsweise:
- Eine Stromquelle wird gekauft, ohne vorher den tatsächlichen Energiebedarf der vorgesehenen Geräte zu prüfen.
- Leistung und Kapazität werden miteinander verwechselt.
- Akkus und Energiespeicher werden über längere Zeit nicht kontrolliert oder nachgeladen.
- Benötigte Kabel, Adapter oder passende Anschlüsse fehlen.
- Es wird mit den maximalen Herstellerangaben gerechnet, ohne mögliche Verluste und reale Einsatzbedingungen zu berücksichtigen.
- Eine Solarlösung wird als jederzeit verfügbare Energiequelle eingeplant, obwohl ihre Leistung von den jeweiligen Bedingungen abhängt.
- Stromerzeuger werden angeschafft, ohne sich vorher mit sicherem Betrieb, Kraftstoffversorgung und Aufstellort auseinanderzusetzen.
- Die gesamte Planung stützt sich auf eine einzige Energiequelle, ohne deren Grenzen zu berücksichtigen.
Viele dieser Punkte lassen sich bereits vor einem Stromausfall erkennen, wenn die eigene Lösung einmal unter realistischen Bedingungen ausprobiert wird.
Technik allein schafft noch keine funktionierende Notstromversorgung. Entscheidend ist, dass die vorbereitete Lösung zur eigenen Situation passt und im Umgang vertraut ist.
Was Sie konkret vorbereiten können
Alternative Stromversorgung muss nicht bedeuten, den gesamten Haushalt über längere Zeit mit Energie versorgen zu können. Entscheidend ist zunächst, für die persönlich wichtigen Verbraucher eine realistische Lösung vorzubereiten.
Prüfen Sie für Ihren eigenen Haushalt:
- Welche elektrischen Geräte wären bei einem Stromausfall besonders wichtig?
- Welche Leistung benötigen diese Geräte?
- Wie lange sollen oder müssen sie betrieben werden können?
- Welche Stromquellen oder Energiespeicher stehen dafür bereits zur Verfügung?
- Können vorhandene Speicher während eines längeren Stromausfalls wieder aufgeladen werden?
- Sind alle benötigten Kabel, Adapter und Anschlüsse vorhanden?
- Wurde die vorbereitete Lösung bereits praktisch ausprobiert?
- Wissen alle Personen im Haushalt, wie die Geräte sicher verwendet werden?
Es kann hilfreich sein, diese Fragen nicht nur theoretisch zu beantworten. Schalten Sie beispielsweise einmal die vorgesehenen Geräte ein und prüfen Sie, ob die vorhandene Stromversorgung tatsächlich so funktioniert wie geplant. Dabei werden fehlende Kabel, ungeeignete Anschlüsse oder unrealistische Annahmen häufig schnell sichtbar.
Auch die Prioritäten sollten vorher klar sein. Wenn nur eine begrenzte Energiemenge zur Verfügung steht, ist es einfacher, sie gezielt einzusetzen, wenn bereits bekannt ist, welche Geräte zuerst versorgt werden sollen.
Gute Vorbereitung bedeutet nicht, für jedes elektrische Gerät eine Ersatzlösung zu schaffen. Sie bedeutet, für die wichtigen Verbraucher eine passende und erprobte Möglichkeit vorzubereiten.
KEPS-Fazit
Alternative Stromversorgung kann dazu beitragen, auch bei einem Stromausfall wichtige elektrische Geräte weiterhin zeitweise nutzen zu können. Entscheidend ist dabei nicht, den normalen Alltag möglichst vollständig aufrechtzuerhalten, sondern die für die eigene Situation wichtigen Verbraucher zu erkennen und gezielt zu berücksichtigen.
Welche Lösung dafür geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein Haushalt, der hauptsächlich Kommunikationsgeräte und Beleuchtung versorgen möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der beispielsweise auf elektrische medizinische Hilfsmittel angewiesen ist.
Ebenso wichtig wie die vorhandene Technik ist der Umgang damit. Leistung und Kapazität sollten zum tatsächlichen Bedarf passen, vorhandene Energiereserven bewusst eingesetzt und Möglichkeiten zum Nachladen realistisch eingeschätzt werden. Regelmäßige Praxistests helfen dabei, die eigene Lösung und ihre Grenzen kennenzulernen.
Dabei muss alternative Stromversorgung nicht möglichst umfangreich sein. Sie sollte zur persönlichen Situation passen, sicher eingesetzt werden können und im entscheidenden Moment funktionieren.
Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit. Aber wer seinen Energiebedarf kennt, wichtige Verbraucher priorisiert und geeignete Möglichkeiten zur Stromversorgung vorbereitet, schafft eine weitere Grundlage dafür, bei einem Stromausfall besser handlungsfähig zu bleiben.
Gute Energievorsorge bedeutet nicht, unbegrenzt Strom zur Verfügung zu haben – sondern mit begrenzter Energie die wichtigen Dinge weiterhin tun zu können.